Solidaritaet mit dem armen Volk von Somalia ist ja wohl das mindeste, nachdem wir die Hierachie unterstytzen, die den Somalis ihre Lebensgrundlage raubt:
Der Tsunami, der im Dezember 2004 die Anrainerländer des Indischen Ozeans heimsuchte, hatte für Somalia eine besondere Nebenwirkung: In großer Zahl wurden Fässer, zum Teil schon durchgerostet und zerbrochen, an Land gespült, in denen sich radioaktive und andere hochgiftige Stoffe befanden.
Mit Mafiamethoden arbeitende ausländische Unternehmen hatten sie [] im Laufe der Jahre illegal im Meer vor Somalia versenkt. In der Folgezeit traten – einem UN-Bericht zufolge – bei der Küstenbevölkerung gehäuft Atemwegsinfektionen, Mundgeschwüre, Darmblutungen und ungewöhnliche Hautkrankheiten auf.
Der Grund des schmutzigen Geschäfts liegt auf der Hand: Durchschnittlich 250 Dollar, bis zu Spitzenpreisen von 1000 Dollar, kostet es, in Europa oder den USA eine Tonne Giftmüll einigermaßen sachgerecht zu entsorgen. In Somalia liegt der Preis nur bei etwa 2,50 Dollar pro Tonne. Auch viele andere Länder Afrikas sind Opfer solcher verbrecherischen, menschenverachtenden Praktiken. Das Land am Horn von Afrika bietet aber aus Sicht der Giftmüllmafia noch einen besonderen Vorteil: das Fehlen staatlicher Strukturen, einschließlich einer funktionsfähigen Küstenwache.
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Eine andere schwere Schädigung der Menschen und der Umwelt Somalias ist die Raubfischerei in der 200-Seemeilen-Zone des Landes. Auch diese profitiert vom Fehlen staatliche Strukturen und Organe, auch hier wird teilweise mit korrupten somalischen Politikern und Warlords gemeinsam operiert. Schätzungen zufolge agieren pro Jahr 700 bis 800 Fangschiffe illegal und zudem mit verbotenen Mitteln in Somalias Gewässern, darunter auffallend viele unter der Flagge der kleinen mittelamerikanischen Republik Belize. Oft handelt es sich dabei in Wirklichkeit um französische und spanische Schiffe, die auf diese Weise sehr bequem und unangreifbar EU-Bestimmungen umgehen. Der Wert des jährlich geraubten Fisches liebt bei etwa einer Milliarde Dollar. Auf diesem Weg geht den Somalis mehr Protein verloren als durch die Lebensmittelhilfe herein kommt.
Giftmüll-Entsorgung und Raubfischerei vor Somalia
Dem Report zufolge ist die somalische Küste seit den frühen Achtzigerjahren als Abladeplatz für den giftigen und radioaktiven Abfall anderer Staaten benutzt worden. Unzählige Schiffsladungen mit Risikomüll seien einfach auf die Strände gekippt worden: leckende Fässer und Container mit uranhaltigem Atommüll, mit Schwermetallen wie Blei, Cadmium und Quecksilber. Durch den jahrelangen Bürgerkrieg zerstörte staatliche Strukturen und die Unfähigkeit der Behörden seien schuld an dem Problem.
Tsunami schwemmt in Somalia Giftmüll frei – Greenpeace
Durch die Wellen wurden Fässer mit hochgiftigen Flüssigkeiten, radioaktiver Abfall und anderer Industriemüll angespült. Die Bevölkerung an der Küste ist akut gefährdet. Zahlreiche Menschen leiden bereits unter starkem Hautausschlag, Husten und inneren Blutungen, auch Todesfälle hat es bereits gegeben. Als Industrienation dürfen wir nicht zusehen, wie Müll, der nicht aus Somalia stammt und aufgrund fehlender staatlicher Autorität illegal vor der Küste Somalias verklappt oder einfach ins Meer geworfen wurde und wird, nun hohe gesundheitliche Gefahren durch Verschmutzung der Strände hervorruft. Wir müssen handeln und zwar sehr schnell. Aus diesem Grund habe ich einen Brief an Frau Heidemarie Wieczorek-Zeul gerichtet, mit der Aufforderung, diesem unhaltbaren Zustand der somalischen Küste und der dramatischen Entwicklung für die Bevölkerung dort nicht tatenlos zuzusehen. Deutschland muss Somalia helfen und andere Industrieländer auffordern, dies auch zu tun.
HEINRICH: Giftmüll in Somalia gefährdet Menschen und Umwelt!
In a surreal telephone interview, one of the pirate leaders, Sugule Ali, said their motive was “to stop illegal fishing and dumping in our waters … We don’t consider ourselves sea bandits. We consider sea bandits [to be] those who illegally fish and dump in our seas and dump waste in our seas and carry weapons in our seas.”
Infowars.com: You are being lied to about pirates
Ganz toll wie ausgewogen das in der Mainstream Presse dargestellt wird, nichtwahr?!?