Archiv für Februar 2009

Korrupte Richter füllen Privatknast in den USA mit unschuldigen Heranwachsenden

Samstag, 21. Februar 2009

So funktioniert der Gefaengnis-Industrielle Komplex: Richter werden bestochen, damit die privaten Knäste gefüllt werden und somit Gewinne erwirtschaften können. Die USA berauben Menschen der Freiheit wie kein anderes Land: Neben unzahlbaren "foreign entanglements" rückt man auch den eigenen Staatsbürgern auf die Pelle. Die Machtergreifung eines Polizeistaates ist mit dem Patriot Act und dem Homeland Security Act laengst dokumentiert. Aber soetwas könnte hier nicht passieren, oder? Oder etwa doch?!? Viel Spass beim eingeknasteten Arbeitsdienst wünscht KonsumKnast.de

Zwei dieser Richter standen jüngst selbst vor Gericht und bekannten sich der Verschwörung zum Begehen von Straftaten schuldig. Gemeinschaftlich hatten sie jugendliche Angeklagte ohne wirkliche Prüfung der Vorwürfe zu Haftstrafen in einem Privatgefängnis verurteilt und dafür von den Bauherrn und der Inhaberfirma des Gefängnisses Schmiergelder erhalten.

So lernen sie schon in jungen Jahren ein unterwürfiger Sklave zu sein. Früh übt sich… Quelle: Junge Welt:Nachschub für den Knast Nachtrag: Nicht nur Konsumknast warnt vor dem kommenden Polizeistaat (wenn wir ihn nicht aufhalten), auch Stella Rimington, die ehemalige Chefin des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5, warnt

„Die Regierung in Großbritannien nützt die Terrorangst aus, um Freiheiten der Bürger einzuschränken, und schafft somit einen Polizeistaat“

Ex-Polizeichefin warnt vor Polizeistaat

David Davis, the Tory MP and former shadow home secretary, said: "Like so many of those who have had involvement in the battle against terrorism, Stella Rimington cares deeply about our historic rights and rightly raises the alarm about a Government whose first interest appears to be to use the threat of terrorism to frighten people and undermine those rights rather than defend them."

Ex-spy chief Dame Stella Rimington says ministers have turned UK into police state

Gedaechtnisimplantate kurz vor der Serienreife

Montag, 16. Februar 2009

Das sagt jedenfalls Elizabeth Loftus von der University of California, Irvine, nach einem Artikel von Alexis Madrigal auf wired.com:

“It can be said that we’re on the brink of having a recipe for how we go about developing a false memory,” Loftus told a packed lecture hall here at the American Association for the Advancement of Sciences annual meeting on Saturday.

The study of misinformation and false memories have consistently shown that human beings are highly susceptible to suggestion. Much of the work has focused on creating or changing people’s memories of the past. Loftus gave several humorous examples of memories that her team has been able to plant in substantial portions of the people in their studies, including convincing people that they had gotten sick from eating strawberry ice cream or the Pluto character at Disneyland had licked “their ears disturbingly and uncomfortably” when they were young children.

Sogar Kindheitserinnerungen liessen sich erfolgreich in betraechtliche Teile der Probanden implantieren. Zum Beispiel die Erinnerung dass Walt Disneys Pluto einem im Disneyland unangenehm und stoerend die Ohren geleckt haette als man jung war.

So hat die Gruppe von Loftus angeblich versucht einfache ‘misinformation’ sowie weit komplexere Zusammenhaenge ins Gedaechtnis einzu’pflanzen’ bei ihren Bestrebungen die Praezision menschlicher Augenzeugenaussagen zu untersuchen.

The research calls into question the entire eyewitness-based legal system. False memories implanted by researchers, it turns out, look basically identical to real memories. Neuroimaging machines can’t tell them apart and neither can researchers.

Jetzt erforschen sie angeblich wer am empfaenglichsten fyr eine solche Gedaechtnisveraenderung ist.

“I believe to some extent we’re all susceptible to succumbing to false memories and having people tinker with our autobiographies,” Loftus said, but a big brain can provide some measure of protection. “The smarter you are, the more you resist the misinformation.”

Die neue Kolonialisierungswirtschaft

Dienstag, 10. Februar 2009

Wie Hintergrund.de heute berichtet wird es immer wahrscheinlicher, dass der Rohstoff Nahrung bzw. Agrarfläche früher oder später zu einem immer wichtigerem Grund für Kämpfe werden. Ebenso wird aufgezeigt dass diese Kampf unlängst begonnen hat und nicht nur von Staaten sondern auch von diversen Unternehmen bestritten wird.
Hier zählt keine Grenze mehr sondern nur noch das Geld. Es geht um Kauf von Agrarland durch reiche Staaten, in denen eben dieses Agrarland nicht(mehr) zur Verfügung steht. Jetzt ist es aber so dass von Spekulanten Nahrung immermehr als “das Gold künftiger Zeiten” gesehen wird. Mit Slogans wie „Investieren Sie in Korn! Kaufen Sie Land!“ wird dieses Geschäft schon propagandiert. Hintergrund.de liefert einen Auszug:

“Der US-Milliardär George Soros setzt derweil auf Agrartreibstoffe und hat Landflächen in Argentinien erworben. Eine schwedische Unternehmensgruppe hat eine halbe Million Hektar in Russland gekauft und der russische Hedge-Fonds Renaissance Capital 300.000 Hektar in der Ukraine. Die britische Landkom erstand 100.000 Hektar Agrarland in der Ukraine, während sich das US-Bankhaus Morgan Stanley und die agroindustrielle Louis-Dreyfus-Gruppe aus Frankreich mit zehntausenden Hektar in Brasilien eindeckten. ….. An der Spitze dieser Gruppe [der kaufenden Staaten] steht Südkorea mit 2.306.000 Hektar Bodeneigentum im Ausland. Es folgen China (2,09 Millionen), Saudi Arabien (1,61 Millionen), die Vereinigten Arabischen Emirate (1,28 Millionen) und Japan (324.000 Hektar).”

Das China in der Liste soweit vorne steht ist nicht nur mit den 1,4Mrd. Chinesen, die ernährt werden wollen zu erklären, sondern auch im Handeln der Regierung. So wurden die fruchtbaren Regionen des Landes durch Urbanisierung zerstört. Weitere Anbauflächen in China fallen der Desertifikation (Wüstenausbreitung) zum Opfer. Auch hier ist die Schuld bei den Bauern und der Regierung selbst zu suchen.
Mit dem Aufkauf vorallem in Afrika exportiert China z.T. gleichzeitig die Arbeiter zur Bestellung des Ackerlandes direkt mit und tut den etwaigen Ländern keinen Gefallen.
Südkoreas größter Landeinkäufer ist die Unternehmensgruppe Daewoo Logistics, die auf Madagascar vom amtierenden Präsidenten Marc Ravalomanana knapp die Hälfte, des dort vorhanden fruchtbaren Bodens gekauft hat.
Laut Hintergrund ist Benetton ebenso einer der größten Nutznießer dieser Form der Geschäfte. Benetton besitzt knapp 900 000 Hektar Land in Argentinien und ist auch dadurch zu einem der größten Wollproduzenten weltweit aufgestiegen. Neben Benetton sei Douglas Thompkins mit 200 000 Hektar auch einer der größeren Gewinner des Geschäfts, obwohl sehr viel weniger Land liegt sein Land dennoch sehr gut an wichtigen Süßwasserreserven.
Ein weiterer gefährlicher Trend ist die Umwälzung von Tropenwäldern in Palmenfelder die zehn bis fünfzehn mal mehr Gewinn einbringen.
Was bedeutet das für die Zukunft? Da die Länder quasi neue Kolonialpolitik betreiben wird es in den betroffenen Ländern zu großer Unmut bei der Bevölkerung kommen, das fängt mit der Enteignung von Kleinproduzenten an und geht weiter bis hin zum Aussaugen der Länder die ihr Agrarland verkauft haben.
Ich möchte hier mit dem Fazit Ignatio Ramonets auch mein Fazit ziehen:

“Der neue Agrarkolonialismus raubt den Bauern ihre Arbeit und schürt „das Risiko der Verelendung, von extremen sozialen Spannungen und Aufruhr“. Die Landfrage ist ein sehr sensibles Thema. Sie hat immer Emotionen geschürt. Sie ist Teil der Identität von Völkern. Sich an diesem Symbol zu vergehen, könnte böse enden.”

Quelle:  Der neue Agrarkolonialismus

Krieg im Iraq verteuert Spritpreis

Mittwoch, 4. Februar 2009

Die dreistündigen Verhandlungen, an denen zehn von elf Mitgliederstaaten teilnahmen, fanden hinter verschlossenen Türen statt. Das Opec-Gründungsmitglied Irak war am Wiener Verhandlungstisch nicht vertreten. Das künftige Ölangebot des Irak, der über die weltweit drittgrößten Reserven verfügt, bereitet den übrigen Opec-Mitgliedern weiteres Kopfzerbrechen.

Die Opec produziere derzeit zwei Millionen Barrel über der alten Quote, betonte Opec-Präsident Abdullah bin Hamad el Attijah.
Dies drückt auf die Preise: Im Vorfeld der Opec-Sonderkonferenz war der Preis für Öl des Kartells deutlich von 26,24 auf 25,14 Dollar gefallen. Im März hatte der Preis pro Barrel zeitweise noch 33 Dollar betragen.

Ohne ein günstiges Investitionsklima, klare rechtliche Rahmenbedingungen und ein besseres Transportnetz wird die irakische Ölindustrie nicht auf die Beine kommen. Vor diesem Hintergrund sieht HWWA-Experte Matthies noch keine Anzeichen, dass irakisches Öl in absehbarer Zeit die Weltmärkte überschwemmen und damit den Preis kräftig drücken könnte.

Quellen:

opec: Der Hahn wird wieder zugedreht

Oil prices rise as OPEC cuts output

Die EU, der Knast der Nationen

Dienstag, 3. Februar 2009

Der Chef der Britischen United Kingdom Independence Party, Nigel Farage, nennt die EU angesichts der aktuellen Fremdarbeiterkriese ein “Gefängnis der Nationen”.

«Wir haben unsere Rechte abgegeben, als wir dem Gefängnis der ( / fuer) Nationen, das EU heisst, beigetreten sind»

Im Original:

“The government, ACAS, the unions, thousands upon thousands of angry workers are all entirely impotent. This is European Union law and it’s been confirmed by the European Court of Justice in two separate cases, Laval and Viking.

“It doesn’t matter how many meetings are held, how much or how loud anyone shouts, there’s nothing anyone in this country can do. We signed away our rights when we joined this prison of nations that is the EU.

“The only way we can run our economy, run our country, the way we want to is by leaving the European Union and being free and independent once again. British jobs for British workers will only happen when Britain is run by and for Britons.”

Quelle:
ukip.org: Foreign workers – it’s all about EU laws

Weitere Berichterstattung:
Tagesanzeiger.ch: Wie ein Spuk: Britische Jobs für ausländische Arbeiter
A-SuR: Nein zu der Ausdehnung der Personenfreizügigkeit

Nicht nur im United Kingdom entlaed sich die angestaute Wut auf die regierenden Systeme:
Thumb

Nachtrag:
Der Tschechische Praesident vergleicht die Europaeische Union mit dem totalitaeren Regime der Sowietischen Union:

In his attack, delivered at the European Parliament in Brussels, he branded the EU an undemocratic and elitist project comparable to Soviet dictatorships that forbade free thought.


‘Supporters of European integration are just like communists of the Soviet-era’, says Czech President